Vorstellung Fiat Panda: Made in Italy

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Fiat hat seinem erfolgreichen Kleinwagen Panda eine Frischzellenkur verpasst. Der erstmals vor 32 Jahren auf den Markt gekommene Kleinwagen hat in der Zeit weltweit über 6 500 000 Käufer gefunden, davon 500 000 Einheiten in Deutschland. Mit dem neuen Panda unterstreicht die italienische Marke erneut ihren Führungsanspruch im Segment der kompakten Kleinwagen.

Bildergalerie: Der neue Fiat Panda

Die Produktion des Panda hat Fiat von Polen zurück nach Italien verlagert, die Vorgängergeneration wird zunächst weiter in Polen gebaut. Als Einführungsangebot bietet Fiat den Panda in der Ausstattungsvariante Pop bis zum 31. März 2012 für 8490 Euro an.

Design

Das Design des Panda wird vom Squircle (Mischung aus Quadrat=square und Kreis=circle) bestimmt. Das Element des Squircle zieht sich so durch das komplette Fahrzeug. So wurde der Panda auch auf Basis des Squircles neu interpretiert und abgerundet. Die kräftige Motorhaube und der horizontale Kühlergrill sowie die abgerundeten Scheinwerfer geben ihm ein freundliches Gesicht. Die Frontscheinwerfer wurden in die Seitenlinie hineingezogen.

In der Seitenansicht sind die Linien ebenfalls weicher geworden. Hierzu gehören ebenso die Dachreling und die Seitenschweller. Die Radkästen nehmen das Squircles-Design wieder auf. Wie beim Vorgänger verfügt auch der neue Panda wieder um ein zusätzliches Seitenfenster im Bereich der VC-Säule, was die Übersicht für den Fahrer weiter verbessert.

Innenraum

Der neue Fiat Panda wird ausschließlich als Fünftürer gebaut. Im Innenraum sollen bis zu fünf Personen Platz finden, da die Rückbank auf Wunsch Platz für drei Personen bietet, wobei das nur für kurze Strecken zu empfehlen ist. Dank speziell konturierter Rückenlehnen der Vordersitze reisen Personen auch auf der Rücksitzbank mit Kniefreiheit. Die leicht erhöhte Sitzposition und große Fensterflächen bieten Fahrer und Passagieren eine verbesserte Rundumsicht und optimale Kontrolle des Verkehrsgeschehens.

Kofferraumvolumen

Als Standard stehen 225 Liter Laderaum zur Verfügung. Wird die längs verschiebbare Rücksitzbank in die vorderste Stellung gebracht, erweitert sich die Kapazität auf 260 Liter. Mit umgeklappter Rückenlehne der hinteren Sitze wächst das Fassungsvermögen sogar auf 870 Liter. Die Rückenlehne des Beifahrersitzes kann komplett umgelegt werden und dann als Tisch genutzt werden. Ergänzt mit der optionalen Cargo Box für den Kofferraum entsteht so eine ebene Fläche, die sich von Heckklappe bis Armaturenbrett erstreckt und den Transport von bis zu zwei Meter langen Gütern ermöglicht.

Cockpit

Der Fahrer findet ergonomisch angeordnete Bedienelemente vor. Der Schalthebel ist für den Fahrer ergonomisch platziert. Auch bei der Instrumentengestaltung fällt das Squircles-Design auf. Die Oberflächen haben eine gute Haptik und sind zudem auch gut verarbeitet. Auch die insgesamt 14 Ablagen sind praktisch angeordnet.

Motoren / Ausstattungen

Für den Antrieb steht der Zweizylinder-Turbobenziner mit rund 900 Kubikzentimeter Hubraum und einer Leistung von 63 kW / 85 PS zur Verfügung, er erreicht in Kombination mit dem automatisierten Schaltgetriebe Dualogic 95 Gramm pro Kilometer für den CO2-Ausstoß. Der 55 kW / 75 PS produzierende Turbodiesel 1.3 Multijet 16V ist mit der zweiten Generation der von Fiat erfundenen Multijet-Direkteinspritzung ausgerüstet. Der Kraftstoffverbrauch liegt bei 3,9 Liter (kombiniert). Als zusätzliche Alternative unter den Benzinern steht der 1.2-Liter-Vierzylinder der 51 kW / 69 PS leistet zur Verfügung.

Optional kann der neue Panda mit einem City-Notbremsassistent LSCM ausgerüstet werden. Dieser verzögert den Panda bei Geschwindigkeiten bis 30 km/h bei einem drohenden Auffahrunfall automatisch.

Twinair- und Multijet-Triebwerk sind serienmäßig mit Start&Stopp-Automatik ausgestattet. Beim Zweizylinder-Turbobenziner kann zudem per Knopfdruck der Eco-Fahrmodus gewählt werden, wodurch der Kraftstoffverbrauch weiter gesenkt wird.

Allrad soll folgen

Der zunächst ausschließlich mit Vorderradantrieb gebaute Fiat Panda, die 4×4-Version soll in der zweiten Jahreshälfte folgen, wird wahlweise in drei Ausstattungsvarianten (Pop, Easy und Lounge), bis zu zehn Karosseriefarben und neun Designkombinationen für den Innenraum angeboten. Zur Wahl stehen außerdem jeweils zwei Designs für Stahl- bzw. Leichtmetallfelgen (14 oder 15 Zoll Durchmesser).

Fahreigenschaften

Wir fuhren den Zweizylinder-Turbobenziner. Beim Starten musste man sich an das Geräusch den Motors zuerst gewöhnen, konnte den Sound dann aber schnell lieb gewinnen. Während der Fahrt konnte man zudem schnell die Kompaktheit des Fahrzeugs aus den Augen verlieren und kam sich vielmehr vor, wie in einem größeren Fahrzeug. Der Panda bietet alles, was man für kurze Strecken braucht und bietet vieles, was auch längere Strecken möglich macht. Ab dem 3. März 2012 stehen die Fahrzeuge in Deutschland beim Händler und werden bestimmt auch wieder viele Fans finden. (ampnet/nic)

Technische Daten: Fiat Panda Twinair

Länge x Breite x Höhe (in m): 3,65m x 1,64m x 1,55m
Motor, Hubraum: Zweizylindermotor, 875 cm3
Leistung: 63 kW / 85 PS bei 5500 U/Min
Maximales Drehmoment: 145 Nm bei 1800 U/Min
Durchschnittsverbrauch / CO2: 4,2 Liter Benzin, 99 g/km CO2
Beschleunigung auf 100 km/h: 11,9 Sekunden
Höchstgeschwindigkeit: 177 km/h
Leergewicht / Zuladung: 1050 kg / 405 kg
Laderaum: 225 – 870 Liter
Basispreis: 12 890 Euro

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Die Seite "Vorstellung Fiat Panda: Made in Italy" wurde am 28. Februar 2012 veroeffentlicht und am 19. September 2016 zuletzt aktualisiert.