Kia Quoris kommt vorerst nicht nach Deutschland

Unter dem Namen K9 hat Kia im Mai in Korea ein neues Topmodell auf den Markt gebracht, das sich durch viele Komfort- und Sicherheitsmerkmale auszeichnet, die erstmals in einem Fahrzeug der Marke angeboten werden. Die Luxuslimousine mit Heckantrieb soll ab dem vierten Quartal 2012 in verschiedenen internationalen Märkten unter dem Namen Quoris in den Handel kommen. Der Import nach Deutschland ist derzeit nicht geplant.

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Der Quoris verfügt über ein breites Spektrum an neuesten Fahrassistenten und aktiven Sicherheitssystemen. Er ist der erste Kia mit einer Geschwindigkeitsregelanlage mit Abstandsradar (Advanced Smart Cruise Control, ASCC). Das Radarsystem, das in der rechten Seite des vorderen Stoßfängers installiert ist, kann die Straße vor dem Fahrzeug bis zu einer Entfernung von 174 Meter erfassen.

Wenn ASCC aktiviert ist, überwacht das System die Verkehrsverhältnisse und die Geschwindigkeit, um den eingestellten Sicherheitsabstand zum vorausfahrenden Fahrzeug einzuhalten. Mit einer Taste am Lenkrad lässt sich dieser Abstand verstellen, wobei der Fahrer zwischen vier Werten wählen kann. Falls nötig, führt ASCC automatisch eine Vollbremsung bis zum Stillstand durch. Dauert es weniger als drei Sekunden, bis der Verkehr wieder fließt, setzt der Quoris die Fahrt automatisch fort. Nach einem Stopp von mehr als drei Sekunden muss der Fahrer das Fahrzeug neu starten, entweder mit dem Startknopf oder durch Betätigen der „Resume“-Taste der Geschwindigkeitsregelanlage.

Die ASCC ist durch das Advanced Vehicle Safety Management (AVSM) mit den übrigen Steuerungssystemen verbunden. Dieses Sicherheitsmanagement integriert verschiedene Fahrzeugüberwachungssysteme einschließlich der elektronischen Stabilitätskontrolle (ESC), der Sicherheitsgurt-Mechanismen und mehrerer Warnsysteme. Je nach vorausberechnetem Kollisionsrisiko kann AVSM den Fahrer alarmieren, das Bremssystem auf eine Vollbremsung vorbereiten und durch Aktivieren des PSB-Systems (Pre-Safe Seatbelt) die Sicherheitsgurte vorspannen.

Wenn AVSM das Risiko einer Kollision sieht, warnt es den Fahrer in drei Stufen durch einen lauten akustischen Alarm, einen optischen Warnhinweis auf dem Head-up-Display und der LCD-Anzeige sowie durch ein haptisches Signal über den Sicherheitsgurt.

Der Totwinkelassistent (Blind Spot Detection, BSD) des Kia Quoris arbeitet mit zwei Radarsensoren. Sie können in einem Bereich bis zu 70 Meter hinter dem Fahrzeug und bis vier Meter seitlich davon Objekte erkennen. BSD wird ab einer Geschwindigkeit von 30 km/h aktiviert und warnt den Fahrer, sobald sich ein anderes Fahrzeug im toten Winkel bewegt – also in dem Bereich bis vier Meter seitlich des Quoris und bis mehr als sechs Meter dahinter.

Wenn das System die Geschwindigkeit, mit der sich das Fahrzeug nähert, als eine mögliche Gefahr betrachtet, erscheint ein Warndreiecks-Symbol im linken oder rechten Außenspiegel sowie ein Warnsignal im Head-up-Display. Diese Warnhinweise sendet der Spurwechselassistent, sobald er registriert, dass sich innerhalb der nächsten 4,5 Sekunden ein Aufprall ereignen würde, wenn beide Fahrzeuge Kurs und Geschwindigkeit beibehalten. Reagiert der Fahrer auf die optische Warnung nicht, ertönt zusätzlich ein akustischer Alarm. Beide Systeme, der Totwinkel- und der Spurwechselassistent, können bei Bedarf vom Fahrer deaktiviert werden.

Eine nach vorn gerichtete Videokamera bildet das Herzstück des Spurhalteassistenten (Spurverlassen-Warnung, LDWS). Das System warnt den Fahrer, wenn es ab einer Geschwindigkeit von 60 km/h ein unbeabsichtigtes Verlassen der Fahrspur erkennt.

Das Rundumsicht-Parksystem (Around View Monitor, AVM) arbeitet mit vier Kameras auf jeder Fahrzeugseite und sorgt für Komfort und Sicherheit beim Parken sowie beim Rangieren mit niedriger Geschwindigkeit.

Im Gegensatz zu den meisten anderen AVM-Systemen, die ein Sichtfeld von weniger als 270 Grad haben, bietet das Parksystem des Kia Quoris eine volle 360-Grad-Rundumsicht, die sich in acht verschiedenen Darstellungsarten auf dem Monitor der Multimedia-Navigation darstellen lässt.

Das System kombiniert ständig die Bilder von vier Kameras und bietet dem Fahrer auch eine virtuelle „Vogelperspektive“, so dass er eine vollständige Übersicht über seine Umgebung hat und beispielsweise auch Fußgänger besser wahrnimmt. Bei einer Geschwindigkeit von mehr als 20 km/h schaltet sich das AVM-System automatisch ab. (ampnet/nic)

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Die Seite "Kia Quoris kommt vorerst nicht nach Deutschland" wurde am 18. Juli 2012 veroeffentlicht und am 18. Juli 2012 zuletzt aktualisiert.