E-Klasse: Daimler setzt ab 2016 auf CO2-Klimaanlage

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Daimler arbeitet mit Hochdruck an CO2-Klimaanlagen. Ab 2016 soll der Nachfolger der heutigen E-Klasse erscheinen – und zwar ohne das brennbare Kältemittel R1234yf. Stattdessen soll erstmals CO2 zum Einsatz kommen. Das berichtet Auto Bild in der neuesten Ausgabe. Ein Firmensprecher von Daimler bestätigte gegenüber Auto Bild, dass der Konzern auch nach Ablauf der EU-Übergangsfrist auf R1234yf verzichten will, weil dieses sich bei Versuchen von Daimler entzündet hatte.

Laut EU-Richtlinie dürfen die Hersteller ab 2017 keine klimaschädlichen Kältemittel mehr in Neuwagen verwenden. Obwohl das neue Kältemittel R1234yf umstritten ist, nimmt die Zahl der Autos mit dem entzündbaren Kältemittel auf deutschen Straßen zu: Bislang sind 78.000 Fahrzeuge in 22 Modellen damit zugelassen – Tendenz steigend. Die einzigen deutschen Fahrzeuge mit R1234yf sind der Opel Mokka und der Elektrowagen i3 von BMW. Beim i3 kühlt R1234yf außer dem Innenraum auch die Lithium-Ionen-Akkus. Mittelfristig wollen BMW und der VW-Konzern jedoch ebenfalls auf CO2-Kühlungen setzen. Der Auto-Importeursverband VDIK dagegen meldete, dass seine Mitgliedsfirmen bis 2017 auf R1234yf umstellen würden. Allerdings haben sich die Importeure Mazda und Toyota/Lexus bereits wieder von der Nutzung des umstrittenen Kältemittels distanziert. (dpp-AutoReporter)

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Die Seite "E-Klasse: Daimler setzt ab 2016 auf CO2-Klimaanlage" wurde am 20. Dezember 2013 veroeffentlicht und am 22. Dezember 2013 zuletzt aktualisiert.