Dobrindt weitet Lkw-Maut auf weitere 1100 km Bundesstraßen aus

Alexander Dobrindt, Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI).

Alexander Dobrindt (CSU) bemautet Lkw inzwischen auf 15.000 km deutscher Straßen – Tendenz steigend.

Seit 1. Juli 2015 zahlen Lkw über 12 Tonnen auf weiteren rund 1100 Kilometer autobahnähnlichen Bundestraßen Maut. Damit wird die Lkw-Maut nun auf insgesamt etwa 15 000 Kilometer Autobahnen und Bundestraßen erhoben. CSU-Mann Alexander Dobrindt (45), Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur:

„Wir weiten die Lkw-Maut Schritt für Schritt aus. Die Einnahmen investieren wir zweckgebunden in unsere Straßen, um sie noch leistungsfähiger zu machen. Eine moderne Infrastruktur ist die Grundlage für Wachstum, Wohlstand und Arbeitsplätze.“

Die Ausweitung der Lkw-Maut ist Teil des Investitionshochlaufs, den Minister Dobrindt gestartet hat. Dadurch sollen Investitionen in die Infrastruktur dauerhaft um rund 40 Prozent auf über 14 Milliarden im Jahr erhöht werden. Die nächsten Schritte sind bereits angekündigt: eine Ausweitung der Lkw-Maut auf Laster zwischen 7,5 und 12 Tonnen zulässigen Gesamtgewichts zum 1. Oktober 2015 – und 2018 werden alle Bundesstraßen Lkw-mautpflichtig sein.

Die Lkw-Maut wird seit Januar 2005 auf Bundesautobahnen und seit August 2012 zusätzlich auf rund 1200 Kilometern autobahnähnlichen Bundesstraßen erhoben. Die Mautpflicht besteht derzeit für Lkw ab einem zulässigen Gesamtgewicht von 12 Tonnen. (dpp-AutoReporter/wpr)

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1 Kommentar

  1. Sascha Müller sagt:

    Wie nett doch Menschenverachter, Volksverräter und Konsoren kugen können.

    „Wir weiten die Lkw-Maut Schritt für Schritt aus. Die Einnahmen investieren wir zweckgebunden in unsere Straßen, um sie noch leistungsfähiger zu machen. Eine moderne Infrastruktur ist die Grundlage für Wachstum, Wohlstand und Arbeitsplätze.“

    Dabei sagt dieser Herr Dobrindt ja gar nicht, dass das gar nicht sein eigener Wille ist, sondern das er diesen Satz vorgelesen hat bzw. auswendig lernen musste, um dies der Bevölkerung mitzuteilen. Dass er dabei als Marionette dient, schein ohn nicht großartig zu stören, denn er wird gut bezahlt und nicht wie die LKW-Fahrer der mit 1000 Euro nach Hause geht, oder die Verbraucher, die wegen der steigenden Transportkosten immer mehr für den Fraß auf dem Tisch zahlen müssen.

    Lasst doch gleich die Verantwortlichen aus Brüssel zur Wort kommen und spielt nicht diese Komödie. Denn jeder durchschaut euch inzwischen. Sie und Konsorten, Herr Dobrindt, arbeiten nicht für das Volk, sondern gegen sie. Das wissen Sie zwar schon, aber scheinen nicht zu verstehen, dass euer Spiel immer mehr Menschen kapieren und euch irgendwann zur Rechenschaft ziehen werden. Stichwort: Nürnberg 2.0, dann sind Sie sicher vorne mit dabei.

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