Die neue Mercedes-Benz A-Klasse: Radikal anderes Design

Mercedes-Benz A-Klasse 2012 in der Seitenansicht

Die neue Mercedes-Benz A-Klasse sorgt schon vor ihrer Markteinführung im September für Furore. Ihr erster Auftritt beim Automobilsalon im März in Genf sorgte für Schlagzeilen: „A wie Alles richtig gemacht“ („Auto Motor und Sport“), „A wie alles anders“ („Focus“), „A wie alles neu“ („Spiegel“), und „A wie Angriff“ (Auto-Medienportal). Wer so viel Vorschusslorbern erhält, verdient einen Blick auf die Details, den wir in einer lockeren Folge von Artikeln ermöglichen wollen. Dieses Mal geht es ums Design.

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Dynamik signalisiert das Design der neuen A-Klasse schon auf den ersten Blick. Sie duckt sich 18 cm tiefer als ihr Vorgänger auf die Straße. Das in Shanghai im Herbst 2011 vorgestellte „Concept A-Class“ war zum Teil enthusiastisch begrüßt worden, weil die Formensprache radikal anders und jung war. Dieser Charakter wurde konsequent in die Serie umgesetzt: Wie man im März in Genf erleben jonnte, folgt der Auftritt der neuen A-Klasse der neuen Mercedes-Benz-Designsprache. Ergebnis ist ein so genanntes Two-Box-Design mit besonders eigenständigem Charakter, sportlich emotionalem Exterieur und einem Interieur mit besonders hoher Wertanmutung.

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„Den neuen dynamischen Stil von Mercedes-Benz in der Kompaktklasse umzusetzen; diese Herausforderung hat viel Spaß gemacht“, erläutert Gorden Wagener, Designchef von Mercedes-Benz. „Kein Auto in diesem Segment ist so progressiv wie die A-Klasse. Typisch Mercedes ist das Skulpturhafte der A-Klasse-Form. Die Charakterlinien speziell in den Seiten geben der A-Klasse Struktur und Spannung. Der neue dynamische Stil wird auch im Innenraum auf den ersten Blick erlebbar.“

Definierte Kanten und die straff gespannten Oberflächen bestimmen das Außendesign der neuen A-Klasse. Das Wechselspiel zwischen konkaven und konvexen Flächen erzeugt besonders auf den Flanken eine charakteristische Lichtwirkung und prägt das Erscheinungsbild.
Typisch für die sportlich-lange Front sind die starke Pfeilung, die eigenständigen Scheinwerfer, die Kühlermaske mit Zentralstern und Doppel-Lamellen links und rechts des Sterns sowie die zusätzlichen seitlichen Lufteinlässe. Die „Dropping Line“ der Seitenansicht läuft im Bereich der Fahrzeugfront aus. Die Gestaltung der Scheinwerfer sowie die Umsetzung der Lichtfunktionen in ihrem Inneren sind wesentlicher Bestandteil des Designkonzepts.

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Durch die Anordnung der Lichtmodule und LED hinter dem Scheinwerfer-Deckglas wurde das charakteristische „Fackelthema“ für Tagfahrlicht und Blinker umgesetzt. Zur so genannten „Fackel“ gehören über der Charakterlinie im Scheinwerfer die LED-Module für das Tagfahrlicht und die Leuchtmittel für den Blinker. Dieses Lichtsignet ist bestimmend für den energischen Blick und somit für ein neues jugendliches Mercedes-Gesicht.

Beim Dach wird das perfekte Zusammenspiel von dynamischer Formgebung und guter Aerodynamik augenfällig: Das Dach ist glattflächig und straff überspannt. Seine Silhouette geht fließend in den flachen Dachabschluss über. Der Dachspoiler, der unsichtbar alle Antennen enthält, setzt im weiteren Flächenverlauf einen sportlichen Akzent und strukturiert die Dachpartie.

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Die Bordkante verläuft keilförmig nach hinten ansteigend. Die modellierten Flanken und markante Linien strukturieren die Seitenansicht. Die vordere Strukturkante oberhalb des Kotflügels fällt als so genannte „Dropping Line“ sanft überspannt nach hinten ab. Die kraftvoll modellierten „Schultermuskeln“ über der Hinterachse betonen den coupéhaften Charakter. Eine weitere Linie streckt sich schwungvoll vor dem hinteren Radlauf nach oben, wo sie sanft ausläuft. Durch diese Linien erhält das Profil mehr Tiefe und Dynamik. Dynamische Schwellerverkleidungen schließen den Fahrzeugkörper nach unten ab und verleihen ihm eine gestreckte Leichtigkeit.

Das breitenbetonte Heck zeigt sich in einem Wechselspiel aus konvex-konkaven Flächen und Kanten. Die Heckleuchten setzen die muskulösen Schultern zum Heck hin fort und betonen durch ihre Horizontal-Orientierung die kraftvolle Breite. Die Umsetzung der Lichtfunktionen erfolgt über Lichtleiter und LED-Module. Auch hier wird die Zusammenarbeit zwischen Design und Aerodynamik besonders deutlich: Die Oberfläche der Heckleuchten ist nicht nur gestalterisch interessant, sondern verbessert gleichzeitig die Fahrzeugumströmung durch definierte Abrisskanten im Heckbereich. (ampnet/Sm)

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Die Seite "Die neue Mercedes-Benz A-Klasse: Radikal anderes Design" wurde am 11. April 2012 veroeffentlicht und am 19. Juni 2015 zuletzt aktualisiert.