Mercedes-Benz M- und C-Klasse mit Bestnoten im US-Crashtest

Die C- und die M-Klasse von Mercedes-Benz haben im amerikanischen Crashtest-Programm fünf Sterne erzielt. Dies gelang bislang nur wenigen Fahrzeugen, nachdem die Prüfkriterien 2010 verschärft wurden. Beide Fahrzeugbaureihen haben zuvor schon mit Bestnoten beim europäischen Euro-NCAP-Crashtest sowie beim Test des amerikanischen Insurance Institute for Highway Safety (IIHS) abgeschnitten.

Die Frontpartie der Mercedes-Benz M-Klasse (Farbe Weiss)

Mercedes-Benz M-Klasse. Foto: Auto-Medienportal.Net/Daimler

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US NCAP (US New Car Assessment Program) ist zwar in vielen Punkten mit seinem europäischen Pendant Euro NCAP vergleichbar. 2010 hat das US-Programm allerdings einige Anforderungen erheblich höher geschraubt und zusätzliche Testversuche in die Bewertung Rating aufgenommen. Die Zahl der Fünf-Sterne-Ergebnisse ging deshalb in der Folge drastisch zurück. Die Mercedes-Benz C- und M-Klasse zählen zu den wenigen Fahrzeugen, die nach den neuen, am realen Unfallgeschehen ausgerichteten Kriterien, das Top-Ergebnis mit fünf Sternen erreicht haben.

Mercedes-Benz C-Klasse in dunkler Farbe (Fahraufnahme)

Mercedes-Benz C-Klasse. Foto: Auto-Medienportal.Net/Daimler

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Anders als in Europa verwenden die USA unter anderem für den Seitencrash eine deutlich schwerere deformierbare Barriere (1368 Kilogramm zu 950 Kilogramm), um dem gestiegenen Durchschnittsgewicht moderner amerikanischer Fahrzeuge gerecht zu werden. Für den Frontalcrash werden zudem eine starre und keine deformierbare Barriere aufgebaut. Das Fahrzeug trifft die Barriere außerdem mit einer vollen Überdeckung (Euro NCAP: 40 Prozent). Das Versuchsprogramm wurde zudem um einen seitlichen schrägen Pfahlaufprall erweitert.

Signifikant verschärft wurden auch die Kriterien für die Bewertung. Beurteilt werden die Wahrscheinlichkeit einer schweren Verletzung des Kopfes (Head Injury Criterion) sowie die Belastungen von Hals, Brust und Oberschenkelknochen von Fahrer und Beifahrer. Um fünf Sterne zu erreichen, muss die Wahrscheinlichkeit von schweren Verletzungen unter fünf Prozent liegen. (ampnet/jri)

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