VW Beetle R Concept auf Basis des 21st Century Beetle – LA Auto Show 2011

Der Buchstabe „R“ als Zusatzbezeichnung verspricht bei Volkswagen eine Performance auf höchstem Niveau. Aktuell lösen dieses Versprechen der 270 PS starke Golf R und der mit 265 PS ebenso souverän motorisierte Scirocco R (derzeit nur Europa) mit Turbodruck ein. Auf der L.A. Autoshow zeigt Volkswagen nun eine dritte Variation dieses sportlichen Themas: den Beetle R Concept auf Basis des 21st Century Beetle. Noch ist der Beetle R Concept eine Design-Studie. Wer den Beetle 2.0 TSI (147 kW/200 PS) kennt, der weiß allerdings, welch dynamisches Potenzial in diesem neuen Auto steckt. Als „R“ könnte der Beetle ein ähnliches Leistungspotenzial aufweisen, wie der Golf R und Scirocco R.

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Markantes Exterieur mit 20-Zöllern

Der in „Seriousgrey“ lackierte Beetle R Concept gibt optisch bereits einen sehr konkreten Ausblick auf eine mögliche Serienversion. Das äußere Erscheinungsbild prägen 20 Zoll große Talladega-Leichtmetallräder, die vom Design her auch auf dem Golf R und Scirocco R zum Einsatz kommen – dort jedoch im 18- und 19-Zoll-Format. Unter den mit fünf Dreifach-Speichen gestalteten Beetle-Rädern gut zu erkennen: die blauen Bremssättel im R-Design.

Stoßfänger neu und breiter

Komplett neu entworfen wurden die um 30 Millimeter verbreiterten Front- und Heckstoßfänger. Vorn besteht das Stoßfängermodul aus drei Lufteinlässen in der Kontrastfarbe „Schwarz Hochglanz“. Der mittlere Lufteinlass versorgt den Motor mit Sauerstoff, die beiden äußeren verschaffen den Bremsen Kühlung. Etwas Besonderes ist der ebenfalls in „Schwarz Hochglanz“ lackierte Frontspoiler, ausgeführt als flacher Splitter (mit Chromleiste). Splitter dieser Art werden gewöhnlich im Rennsport eingesetzt. Links und rechts in der Motorhaube integrierte Entlüftungsschlitze unterstützen den Temperaturhaushalt des Motors auch unter extremen Bedingungen.

In das Aerodynamikkonzept des Beetle R Concept eingebunden sind auch die Luftauslässe am hinteren Stoßdämpfer; dazu gehört auch der Diffusor. In Verbindung mit dem im Gegensatz zu den Serienmodellen deutlich größeren Heckspoiler samt Abrisskante werden so ideale Abtriebswerte an der Hinterachse erreicht. Optisch wie akustisch ein Highlight ist die Abgasanlage mit ihren zwei verchromten Doppelendrohren.

Seitlich gehen die Stoßfänger in die freitragenden Kotflügel über; auch diese sind dementsprechend pro Seite um 15 Millimeter breiter. In „Schwarz Hochglanz“ lackiert wurden die Seitenschweller, das Dach, das hier nach hinten anschließende Oberteil der Heckklappe, die Außenspiegelgehäuse und die Türgriffe.

Sportlich und individuell im Inneren

Sportliche Individualität ist ein Markenzeichen der R-Modelle. So nehmen auch die Fahrer und Beifahrer im Beetle R auf Motorsportschalensitzen mit sogenannten Ergopads aus grauem Nubukleder Platz. Bezogen sind die Sitze mit schwarzem Nappaleder. Nähte und Keder der Sitze sind in „Space Blue“ gearbeitet. Das „Schwarz Hochglanz“ des Exterieurs findet sich im Innenraum u.a. für Applikationen in der Instrumententafel und bei Zierelementen rund um den Schaltknauf wieder. R-spezifisch gestaltet wurden auch die Instrumente. Dabei legten die Designer beim zentralen Kombiinstrument ebenso Hand an wie bei den oberhalb der Mittelkonsole angeordneten Zusatzinstrumenten. (Auto-Reporter.NET/sr)

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