Parken an defekter Parkuhr: Darf man Restparkzeit des Vorgängers nutzen?

Richtiges Verhalten an Parkuhren und Parkscheinautomaten ist nicht einfach. Wann muss man zahlen, wann nicht? Der Automobilclub Kraftfahrer-Schutz (KS) hat jetzt die wichtigsten Punkte zusammengefasst. Zunächst: Sind Parkuhr oder Parkscheinautomat defekt, muss die Parkscheibe her. Sie wird gut sichtbar hinter der Frontscheibe hingelegt und auf den Strich der halben Stunde eingestellt, die der Ankunft folgt (Beispiel: Ankunft 10.07 Uhr, Einstellung 10.30 Uhr).

Ob die Parkuhr defekt ist oder nicht, man darf die zulässige Parkzeit nicht überschreiten, auch nicht kurzfristig. Es ist aber zulässig, die Parkzeit zu verlängern, indem man weitere Münzen einwirft oder einen weiteren Parkschein zieht, allerdings nur bis zur angegebenen Höchstparkdauer. Funktioniert die Parkuhr, darf man die Restparkzeit des Vorgängers nutzen, bei Parkscheinautomaten nur, wenn der Vorgänger den Parkschein weitergibt. Der muss für das Überwachungspersonal gut sichtbar hinter der Frontscheibe liegen.

Beim Halten zum Ein-/und Aussteigen oder Be-/und Entladen braucht man nicht zu zahlen, betont der KS. Sind mehrere Kleinfahrzeuge (Smart oder Motorräder) in einer Markierung abgestellt, muss beim Parkscheinautomaten an jedem Fahrzeug ein Parkschein angebracht sein. An der Parkuhr genügt es, wenn sie in Gang gesetzt ist, egal von wem. (dpp-AutoReporter)

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Die Seite "Parken an defekter Parkuhr: Darf man Restparkzeit des Vorgängers nutzen?" wurde am 31. Juli 2014 veroeffentlicht und am 31. Juli 2014 zuletzt aktualisiert.