IAA 2013: Opel Insignia frisch im Wind

Opel Insignia Facelift auf der Internationalen Automobil-Ausstellung 2013

„Wir haben verstanden“, hieß es einst in der Werbung bei Opel. Auf diesen Markenclaim scheinen sich die Rüsselsheimer bei der Modellüberarbeitung des Insignia erinnert zu haben. Neben optischen Retuschen außen hat sich vor allem Innenraum einiges getan. Opel hat auf die vielfach geäußerte Kritik reagiert und die Bedienbarkeit deutlich erleichtert, die Zahl der Knöpfe und Schalter reduziert. Zudem erhalten alle Insignia eine neue Infotainment-Generation. Sie integriert viele Smartphone-Funktionen ins Auto und lässt sich einfach via neuartigem Touchpad, Touchscreen, Lenkradtasten und Sprachbefehl bedienen.

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Opel Insignia Facelift auf der Frankfurter Automobilmesse IAA 2013 Das Armaturenbrett des Opel Insignia Facelift Opel Insignia Facelift auf der IAA 2013 in Frankfurt Opel Insignia Facelift auf der Internationalen Automobil-Ausstellung 2013 Opel Insignia Facelift auf der Frankfurter Automesse IAA 2013Zugleich gestalteten die Entwickler die Karosserie noch aerodynamischer, so dass der Insignia mit einem Luftwiderstandsbeiwert von unter 0,25 zur weltweit windschlüpfigsten fünftürigen Fließhecklimousine und der Sports Tourer mit 0,28 zum aerodynamischsten Serienkombi wird. Unter der Motorhaube ergänzen neue, starke und extra-effiziente Direkteinspritzer-Triebwerke wie die beiden Turbobenziner und der neue 99-Gramm-Turbodiesel das breite Portfolio.

Krönung der Baureihe, die durch den Allrad-Kombi Country Tourer mit erhöhter Bodenfreiheit und Offroad-Anbauteilen ergänzt wird, bleibt der OPC. Design und Fahrwerk des sportlichsten Insignia wurden verfeinert. Wesentlich ist dabei wie bei den übrigen Mitgliedern der neuen Insignia-Familie die überarbeitete Hinterachse, bei der die Ingenieure rund 60 Prozent der Komponenten modifizierten. Zudem konnte das Geräusch- und Vibrationsverhalten durch viele feine Maßnahmen noch harmonischer ausgelegt werden. Eine neue ESP-Software erlaubt eine noch feinere Dynamik-Abstimmung, die speziell auf Untersteuertendenzen reagiert. Eine modifizierte Dämpfersoftware für das Flexride-Fahrwerk mit seinen verstellbaren Stoßdämpfern sorgt für nochmals optimierte Straßenlage.

In 6,0 Sekunden sprintet die OPC-Limousine von null auf 100 km/h (Sports Tourer: 6,3 Sekunden). Mit dem Fuß auf dem Gaspedal erreicht der Insignia OPC 250 km/h Spitze (elektronisch abgeregelt). Als Unlimited-Version schafft die Limousine mit Schaltgetriebe eine Höchstgeschwindigkeit von 270 km/h, der Sports Tourer von 265 km/h. Für die Verzögerung sorgt eine Brembo-Hochleistungs-Bremsanlage.

Das Interieur prägen Recaro-Performance-Sitze, die optional auch in Leder und mit Memory-Funktion erhältlich sind, OPC-Schaltknauf sowie ein völlig neuer Instrumententräger samt Mittelkonsole versprühen Premium-Flair. Im optional erhältlichen Acht-Zoll-Display der Instrumentenanzeige kann der Fahrer über die üblichen Einstellungen hinaus noch spezifische Informationen wie zum Beispiel Öldruck, Öltemperatur, Batteriespannung, Drosselklappenstellung, Bremsleistung und die bei der Querbeschleunigung auftretenden G-Kräfte ablesen. (ampnet/jri)

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