Genf 2014: Weltpremiere Alfa Romeo 4C Spider

Alfa Romeo 4C Spider auf 2014er Genfer Autosalon

Viel Lob bei der Fachpresse und etliche Preise hat Alfa Romeo mit dem 4C eingefahren. Auf dem Automobilsalon in Genf (- 16.3.2014) zeigt die in Deutschland etwas angeschlagene Marke nun die offenen Version des kompakten Sportwagens. Der 4C Spider mit Stoffverdeck, Ledersitze, Turbomotor und Doppelkupplungsgetriebe soll Anfang 2015 serienreif sein.

Bildergalerie: Alfa Romeo 4C Spider | Alle Galerien

Die offene Version des Alfa Romeo 4C, der Spider in Genf Vorstellung der Studie Alfa Romeo 4C Spider in Genf Alfa präsentiert den neuen 4C Spider auf Autosalon Genf 2014 Alfa Romeo 4C Spider auf dem Genfer Automobil-Salon 2014 Alfa Romeo 4C Spider auf 2014er Genfer Autosalon Der Innenraum des Alfa Romeo 4C Spider, Ledersitze zweifarbigDie für die Fertigung der Fahrgastzelle verwendete Kohlefaser ist an vielen Stellen bewusst sichtbar geblieben. Das Fahrzeug hat eine Länge von rund vier Metern, der Radstand liegt unter 2,40 Metern. Trotz der notwendigen Versteifungen ist das Cabrio nur 60 Kilogramm schwerer als das Coupé. Gelungen ist dies durch den verstärkten Einsatz von Kohlefaser, unter anderem für den Überrollbügel, den Windschutzscheiben-Rahmen und die Spoiler.

Darüber hinaus verzichtet der Spider auf die Heckscheibe aus Glas. Stattdessen ist in diesem Bereich die aus speziellem glasfaserverstärktem Kunststoff (SMC) gefertigte Karosserie neu gestaltet. Sie umschließt die Kopfstützen und den Überrollbügel.

Die Studie des Alfa Romeo 4C Spider ist mit einer Abgasanlage von Akrapovic ausgerüstet, einer im Motorrad-Rennsport erfolgreichen Marke. Die zweistufig arbeitende Anlage ist aus dem sehr leichten Hightech-Metall Titan sowie Kohlefaser hergestellt. Kern des Systems ist in elektrisch gesteuertes Ventil im Abgasstrom. Mittels drahtlos aus dem Cockpit per Knopfdruck ausgelöstem Signal öffnet sich das Ventil. Dadurch wird die Leistungsentfaltung weiter verbessert, außerdem kommt der charakteristische Sound des Turbomotors noch besser zur Geltung.

Als Antriebsquelle dient der Vierzylinder-Turbomotor aus dem Coupé. Das Triebwerk mit einem Hubraum von rund 1750 Kubikzentimetern beschleunigt das Cabriolet in 4,5 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit liegt jenseits von 250 km/h. (ampnet/jri)

Weitere Artikel zum Thema:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.