Qoros GQ3: China-Auto soll nach Europa kommen

Wieder unternimmt ein chinesischer Hersteller den Sprung auf den europäischen Markt. Qoros wird auf dem Genfer Automobilsalon (7. bis 17. März 2013) seine Kompaktlimousine GQ3 vorstellen, die im Herbst in China und danach in Europa angeboten werden soll. Qoros will sein Modellangebot rasch ausbauen. 2014 sollen eine größere Schräghecklimousine, später auch ein SUV und ein Elektroauto folgen.

Bildergalerie: Qoros GQ3

Dieses neue Angebot für Europa und China folgt dem Ansatz dem koreanischen Modell der Kombination einer Produktion im Land des Herstellers und europäischem Know how. Qoros wurde 2007 als Joint Venture des chinesischen Herstellers Geely und der Israel Corporation, einem international agieren Finanzinvestor. Chef ist der Chinese Guo Qian. Als Vizechef agiert Volker Steinwascher, bis 2005 Vice Chairman von VW in America. Das Design in München und Shanghai leitet Gert Volker Hildebrand, der schon das Design für den Mini verantwortete.

Interieur

Damit ist der Anspruch der neuen Marke klar: Man will mit einem sehr eigenständigen Design eine anspruchsvolle Kundschaft erreichen, die großen Wert auf Sicherheit, Komfort und modernste Technik legt. Die Bedienung von Fahrzeug und Infotainment soll nach Apple- und Smartphone-Art über ein Acht-Zoll-Touchscreen gesteuert werden. Das System verbindet den GQ3 mit dem Internet. Es können zum Beispiel Servicetermine verabredet, im Falle eines Unfalls ein automatischer Notruf abgesetzt und eine Point-of-Interest-Suche ausgelöst werden. Die Verkehrsinformation erfolgt in Echtzeit. Dieses Paket soll bei allen GQ3-Modellen als Standard eingesetzt werden.

Exterieur

In der Innenraumgestaltung folgt die Gestaltung nicht etwa dem extravaganten Mini-Stil, sondern eher dem sanft geschwungenen, eleganten Stil aus Ingolstadt. Es soll die Breite unterstreichen. In Sachen Innenraumgröße, Ergonomie und Qualität will Qoros sich mit den besten Massenprodukten in Europa messen. Mit 1,84 Metern Breite zählt der GQ3 zumindest zu den breitesten Modellen im C-Segment – noch das ein Hinweis auf eine Fahrzeugarchitektur, die mit viel Raum gefallen will. Die Scheinwerfer mit LED-Tagfahrlicht reichen weit in die Seite hinein, unterstreichen so ebenfalls die Breite, aber auch den langen Radstand und die kurzen Überhänge. Das Dach folgt der Linie von Coupés und endet in einem Stummelheck. Die Leichtmetall-Räder bis zu 19 Zoll mit ihrem Acht-Speichen-Design sollen zu einem weiteren Erkennungszeichen der Marke werden. (ampnet/Sm)

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