Pressepräsentation Mazda MX-5: Lang lebe der Roadster!

Die Vorstellung des Mazda MX-5 der vierten Generation

25 Jahre gibt es ihn nun schon, und den Weltrekord für den meistgebauten zweisitzigen Roadster hält er mit mehr als 950 000 verkauften Exemplaren auch schon: der Mazda MX-5. Im kommenden Jahr geht seine vierte Generation an den Start, der für die Europäer heute um 3.00 Uhr morgens in Barcelona seine Premiere erlebte. Der Wunsch könnte in Erfüllung gehen, denn der kleine Sprinter folgt auch in dieser gleichzeitig der englischen Roadster-Tradition, jetzt inspiriert von aktuellen britischen Sportwagen.

Gewichtsreduzierung um 100 Kilogramm

Ein Roadster soll einfach sein und leicht, gut aussehen, bezahlbar sein und Fahrspaß verbreiten. Das nimmt man dem neuen Mazda MX-5 schon bei der Betrachtung des Äußeren ab. Die Mazda-Designsprache Kodo geht hier eine perfekte Verbindung mit frischen britischen Trends ein, und 100 Kilogramm leichter wurde er auch. Mazda gibt auch für den Neuen das Versprechen ab, sobald man einen MX-5 besitze, werde das Leben schöner und bunter. Wenn man erst im MX-5 sitzt, soll sich nach dem ersten Lächeln der unwiderstehliche Drang einstellen, das Stoffverdeck aufzuklappen und loszufahren.

Roter Mazda MX-5 Modell 2015 in der SeitenansichtDabei geht es den Entwicklern des MX-5 weniger um Spitzenleistungen beim Motor. Sie legen mehr Wert darauf, dass ihr Kleiner in typischen Alltagssituationen direkt auf alle Befehle des Fahrers reagiert. Bei sportlicher Fahrt auf kurvenreichen Strecken reagiert er berechenbar wie leichtgängig. Gegenüber der Generation vorher haben sie dafür die besagten 100 Kilogramm eingespart. Das Layout mit dem noch weiter nach hinten gerückten Frontmotor sorgt für eine 50:50 Achslastverteilung. Mit dem Antrieb an der Hinterachse führt das zu hoher Agilität. Fahren wie ein Gocart – so beschrieben es auch schon die Fans der dritten Generation.

Der Kühlergrill des neuen Mazda Roadsters MX-5Mazda MX-5 4. Generation 2015er Modell bei geöffnetem DachMotorhaube, Kofferraumdeckel, die vorderen Kotflügel sowie der vordere und hintere Stoßfänger-Träger sind aus Aluminium gefertigt und das Gewicht des Stoffverdecks konnte nochmals reduziert werden. Dies führt zu einem geringeren Giermoment und einem niedrigeren Schwerpunkt. Die Pedale, Bedienelemente und Instrumentenanzeige sind so angeordnet, dass sie eine möglichst aufrechte Sitzposition und eine komfortable Fahrt sicherstellen. Die Motorhaube ist niedriger und die dünneren A-Säulen sowie der Windlauf wurden für bessere Sicht ein Stück nach hinten gerückt. Insgesamt misst der Neue zehn Zentimeter weniger Länge, der Radstand nahm um 1,5 Zentimeter ab, in der Breite legte er um einen Zentimeter zu, die Höhe nahm um einen Zentimeter ab.

Motorisierungen

Der Sitz, das Lenkrad des Mazda MX-5Die Rückleuchten des neuen 2015er Mazda MX-5Angeboten werden zwei Benziner, einer mit 1,5 Liter Hubraum und 130 PS und ein Zweiliter mit 160 PS, beide Skyactiv-G- Benzin-Direkteinspritzer sind speziell auf den MX-5 abgestimmt. Das neue Sechs-Gang-Schaltgetriebe und die Sechs-Stufen-Automatik sind ebenfalls speziell auf den MX-5 abgestimmt. Die leichte, extra steife Aufhängung besteht vorn aus Doppelquerlenkern und hinten aus einer Multilink-Aufhängung.

Sicherheit

Die Vorstellung des Mazda MX-5 der vierten GenerationDie vierte Modellgeneration bietet über das Konnektivitätssystem MZD Connect, das die Insassen mit dem Internet verbindet. In Sachen Sicherheit folgt der MX-5 dem proaktiven Sicherheitskonzept von Mazda, das Unfälle vollständig verhindern oder zumindest deren Folgen auf ein Minimum reduzieren soll.

Preis

Mazda stellte den neuen MX-5 unter dem Slogan „Lang lebe der Roadster“ vor. Den Neuen vor Augen, möchte man auch das diesem Exemplar der Spezies wünschen. Aber noch ist Warten angesagt. Der MX-5 kommt erst im dritten Quartal des kommenden Jahres zu uns zu Preisen, die sich leicht über den 24 000 Euro für heutige Modell einpendeln sollen. Von Peter Schwerdtmann (ampnet/Sm)

Weitere Artikel zum Thema:

3 Kommentare

  1. Nils Schmidt sagt:

    Sieht gut aus der Neue. Wen er dabei noch genau so viel Spaß macht wie der Vorgänger dann hat Mazda wieder fast alles richtig gemacht. Denn noch cooler wäre er natürlich mit einem Stahldach, das erste Foto zeigt jedoch nur ein Stoffdach.

    • Emil sagt:

      Genau das habe ich auch gedacht. Warum nicht ein Coupe Cabriolet ? Sehr schade, so muss ich leider schauen was die Konkurrenz anbietet, ansonsten hätte ich auf den Mx-5 gewartet, denn sonst macht er eine gute Figur.

  2. Bert sagt:

    Ein leichter Roadster braucht auch ein leichtes Dach. Und das muß bei einem echten Roadster natürlich aus Stoff sein. Das Stoffdach gehört einfach zur Optik aber auch zum Fahrerlebnis eines Roadsters…..

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.