New York 2014: Konzeptauto gibt Aussicht auf neuen Land Rover Discovery

Messegirl präsentiert Konzeptfahrzeug Land Rover Discovery Vision Concept

Mit dem Discovery Vision Concept gibt Land Rover auf der New York International Auto Show einen ersten stilistischen Ausblick auf die kurz vor der Serienreife stehende Neuauflage des seit 25 Jahren angebotenen Modells. Selbstredend behält auch der neue Discovery die typische Formensprache des Hauses, das großzügige Raumangebot und die erhabene Sitzposition im Interieur. Auch die charakteristische Stufe im Dach, seine hoch angesetzte, üppige Verglasung und die erhöhte Sitzposition bleiben erhalten. Neu sind hingegen die – zumindest in der Studie – gegenläufig öffnenden Türen, die dank Verzichts auf die mittleren Dachsäulen einen herrschaftlichen Zustieg gewähren. Eine berührungslos-huldvolle Geste mit der Hand löst das Portalaufschwingen aus.

Konzeptauto Land Rover Discovery Vision Concept auf der New York Motor Show 2014 Land Rover Discovery Vision Concept auf der New Yorker Automesse 2014  Im Discovery werden sieben Sitzplätze bereitstehen; die Einzelsitze im hinteren Passagierraum können flach zusammengeklappt oder per Touchscreen-Menü in Längsrichtung verschoben werden. Für Information und Unterhaltung unterwegs ist ebenfalls gesorgt. Für die traditionelle Clubatmosphäre sorgen Edelholzblenden, Lederbezüge und der wohldosierte Einsatz von gebürstetem Aluminium.

Land Rover Discovery Vision Concept auf New York Autoshow 2014Das Cockpit des Land Rover Discovery Vision Concept setzt sich aus digitalen Anzeigen und zwei Touchscreens in der Mittelkonsole zusammen. Einige Schalter oder Hebel werden im Concept Car dank Gestensteuerung überflüssig. Die Getriebesteuerung erfolgt über einen Drehsteller, ein zweiter steuert die Fahrwerkseinstellung. Dieses „Terrain Response System” wurde nach Firmenangabe durch eine neuartige Laserabtastung leistungsfähiger und vernetzt alle Assistenz- und Kamerasysteme miteinander. „Laser Terrain Scanning” arbeitet mit Infrarot-Laserstrahlen aus den Nebelscheinwerfern. Die Laser scannen ununterbrochen den Untergrund und erzeugen auf diese Weise eine Reliefkarte, die auf dem hochauflösenden Display in der Instrumententafel erscheint. Diese Karte kann mit dem Leitsystem „All-Terrain Coach” verbunden werden: Der Pilot erhält Vorschläge für den besten Fahrweg und Unterstützung bei der Durchquerung der Passage. Laser kommen ferner für die nächste Entwicklungsstufe des Wasserstandsmessers „Wade Aid” zum Einsatz. Hier lässt sich die Wassertiefe bereits ermitteln, bevor der Wagen Kontakt zur Wasserfläche hat – der Fahrer wird informiert, ob die Durchquerung gefahrlos möglich ist.

Das System „Remote Control Drive” erlaubt dem „Fahrer” Manövrieren im Schneckentempo, ohne dass er selbst am Steuer sitzt. Die Fernsteuerung soll sich beim Ankoppeln eines Pferde- oder Bootsanhängers nützlich machen oder in besonders kniffligen Geländepassagen.

Messegirl präsentiert Konzeptfahrzeug Land Rover Discovery Vision ConceptWie die Einstiegstüren wird auch die Heckklappe über ein Handzeichen aktiviert. Zur Ladeerleichterung lässt sich ein Ladeboden per Hilfsmotor ausfahren und sogar fürs Picknick zu einer Freiluft-Sitzbank ausklappen. Oder er dient als Aufnahmeplattform für Fahrrad- oder Skiträger. Die Außenspiegel beherbergen zusätzlich Kameras um das Sichtfeld zu vergrößern. Interessant: Am Kühlergrill montierte Digitalkameras scannen den bisher uneinsehbaren Bereich unmittelbar vor der Fahrzeugfront und übertragen die Bilder auf ein Headup-Display im Fahrersichtfeld. Zu den weiteren Technikdetails des Land Rover Discovery gehören Laserlicht-Scheinwerfer und eine Fernlichtautomatik. (dpp/AutoReporter/wpr)

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