Neuer 3-Eleven: Schnellster Lotus für Straße

Von Lotus Motorsport entwickelt, wurde beim ‚Goodwood Festival of Speed‘ der neue 3-Eleven als Rennwagen (135.000 Euro netto) oder als Straßenversion für 115.000 Euro vorgestellt. Der dramatisch gestylte Leichtbau-Roadster ist der teuerste und schnellste Straßen-Lotus, seit der legendäre Formel-1-Konstrukteur Colin Chapman (1928-1982) die Firma 1952 gründete. Sein Credo ‚weniger ist mehr‘ gehört bis heute zum Markenkern der kompromisslosen Sportwagen.

Lotus 3-Eleven Cockpit

Lotus 3-Eleven.

Lotus 3-Eleven, Heckspoiler

Neuer 3-Eleven.

Für ein unverwässertes Fahrerlebnis ist auch im neuen 3-Eleven gesorgt: messerpräzise Handlichkeit und Sperrdifferenzial statt verzichtbarer Federwege, luftige Leichtigkeit statt Klimatisierung oder überbordender Elektronikassistenz – und die verantwortliche Wachsamkeit des Fahrers ersetzt schwere Airbag-Technik. Zu einem Bosch-ABS und Antischlupfregelung hat sich die Sportwagenschmiede dann aber doch durchringen können. Die Leichtbau-Komposit-Karosserie auf Alu-Chassis ist komplett neu und in der Fahrzeugmitte arbeitet ein 3,5-Liter großer V6-Kompressormotor mit 336 kW/456 PS – bei weniger als 900 Kilo Fahrzeuggewicht. Weniger als drei Sekunden sollen für den Standardsprint auf 100 km/h vergehen und erst bei 290 endet die Beschleunigung. Vierkolben-Rennbremsen mit 332 mm Durchmesser sorgen für ankerhafte negative Beschleunigung. Lotus-Chef Jean-Marc Gales doziert: „Um einen Sportwagen zu verbessern, muss man ihn nur schneller und leichter machen. Der neue Lotus 3-Eleven trägt diese unsere Philosophie auf ein neues Niveau – und kann weitaus teurere Konkurrenten düpieren.“

Lotus 3-Eleven, Rückansicht

Lotus 3-Eleven.

Lotus 3-Eleven

Lotus 3-Eleven.

Die handwerkliche Produktion des neue Lotus 3-Eleven startet im Februar 2016 am Firmensitz Hethel/GB und soll – wie der Name andeutet – auf 311 Exemplare limitiert bleiben. Die Preise beginnen bei 82.000 £ (etwa 115.000 Euro) für die Straßenversion und netto 96.000 £ (rund 135.000 Euro ohne Mehrwertsteuer) für die Rennversion. (dpp-AutoReporter/wpr) Fotos: Lotus

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