Neue Land Rover Studie DC100 auf der LA Auto Show 2011

Land Rover DC100

Nach ihrem ersten Auftritt auf der IAA in Frankfurt geben die Land-Rover-Studien DC100 und DC 100 Sport dieser Tage auf der LA Auto Show ihr Nordamerika-Debüt. Mit ihrem Design will die Marke den Kundengeschmack antesten. Können die Modelle halten, was sich Defender-Fans vom Nachfolger dieser Geländewagen-Ikone wünschen?

Eines haben sowohl der geschlossene DC 100 als auch der offene DC100 Sport gemeinsam: eine hohe Flexibilität bei größtem Einsatzspektrum. Für Defender-Kunden eine Selbstverständlichkeit. Den Rustikaleren, den DC 100, stellte man für die Show in L. A. in seiner neuen Außenfarbe (Heritage Blue) auf neue Felgen und Reifen.

Bilder des neuen DC 100

Sensible Assistenz

Der Land Rover DC100 versteht die Marke als „moderne Interpretation des Urgesteins Defender“. Beide Studien bringen die nächste Generation von Antriebssystemen und Fahrhilfen mit. Das schon aus den aktuellen Modellen bekannte „Terrain Response“-System erhält Verstärkung durch eine automatische Anpassung der Offroad-Parameter des Fahrzeugs an den jeweiligen Untergrund. Die dafür nötigen Daten liefern hochauflösende Frontkameras.

Ein weiteres wirkungsvolles Frühwarnsystem ist der „Terrain-i“-Scanner. Er erzeugt ein virtuelles 3-D-Bild des vor dem Wagen liegenden Untergrunds und zeigt dies auf dem zentralen Touchscreen an. Potenzielle Gefahren und Hindernisse werden angezeigt und Ausweichrouten vorgeschlagen. Aber nicht nur auf Hindernisse im Offroad-Terrain wird aufmerksam gemacht. Auch Fußgänger werden blitzschnell identifiziert.

Wassertiefenmessung

Vor der Fahrt durchs Nasse messen in den Stoßfängern und Außenrückspiegeln platzierte Sensoren die Wassertiefe. Sie sind Teil des neuen Wade-Aid-Systems, das vor der Fahrt durchs Nasse automatisch alle Karosserieöffnungen schließt, die Bodenfreiheit erhöht, einen niedrigen Gang einlegt und die optimale Geschwindigkeit empfiehlt. Die DC100-Modelle werden mit einer Watttiefe von maximal 750 Millimetern fertig.

Mehr Traktion und Stabilität

Das „Torque Vectoring System“ zur Verteilung der Drehmomente wurde weiterentwickelt und sorgt so auf jedem Untergrund für mehr Stabilität, verbesserte Traktion und noch exakteres Handling. Wenn nötig, wechselt das System auf Vierradantrieb. Die neue Luftfederung erhöht die Bodenfreiheit auf maximal 320 Millimeter.

Motoren mit Hybridauslegung

Beide Motoren, ein 2,0-Liter Vierzylinder Diesel für den DC100 und ein gleich großer Benziner für den DC100 Sport, sind für die Aufrüstung zum Parallel- oder Plug-in-Hybrid vorbereitet. Sie verfügen über eine intelligente Stop-/Start-Automatik und sind mit einer Achtstufen-Automatik kombiniert.

Defender-Nachfolger in wenigen Jahren am Start

Land Rover will den Defender-Nachfolger laut seines globalen Markenchefs John Edwards Mitte des Jahrzehnts auf den Markt bringen. Und er soll ein würdiger Nachfolger sein. Mit den Stärken des Originals. Vielseitig und unverwüstlich. Einfach „unkaputtbar“. Schließlich gelte es, ein Erbe fortzusetzen, so die Marke. Denn von den fast zwei Millionen bis heute gebauten Fahrzeugen sind noch mehr als drei Viertel weltweit regelmäßig im Einsatz. (Auto-Reporter.NET/arie)

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