Los Angeles 2014: Ford Mustang Shelby GT 350 – nicht für Europa

Weißer Mustang Shelby GT 350 mit blauen Streifen

Foto: Der Mustang Shelby GT 350 erinnert mit lautem V8-Motor, deutlichen Designanklängen und seinem Namen an seinen Ahnen von 1965.

Ford hat auf der Los Angeles Auto Show einen neuen Mustang Shelby GT 350 vorgestellt – der erste Gleichnamige kam 1965 auf den Markt und erfreut sich einer treuen Fan-Gemeinde. Vom Namensgeber, dem 2012 verstorbenen legendären Rennfahrer und Konstrukteur Caroll Shelby, übernimmt der neue GT 350 die Philosophie, einen an sich schon leistungsstarken Sportwagen in eine reinrassige Rennmaschine mit Straßenzulassung zu verwandeln. Er basiert auf der neuen Mustang-Generation, die im kommenden Jahr auch über das Ford-Händlernetz in Europa vertrieben wird, wurde aber in entscheidenden Aspekten weiterentwickelt. So arbeitet im neuen Mustang Shelby GT 350 ein 5,2-Liter-V8 mit 358 kW/500 PS – und damit der stärkste Ford-Serienmotor aller Zeiten.

Es handelt sich laut Chefingenieur Jamal Hameedi um eine typisch amerikanische Interpretation eines Hochleistungsmotors, der nicht zuletzt durch seinen unnachahmlichen Sound überzeuge. Außerdem kommen zum Beispiel spezielle Dämpfer, Torsen-Sperrdifferenzial und Brembo-Bremsen zum Einsatz. Der Mustang Shelby GT 350 hat gelochte Scheibenbremsen mit einem Durchmesser von 394 Millimetern vorne (Sechskolben-Bremssattel) und 380 Millimetern hinten (Vierkolben-Bremssattel). 19-Zoll-Aluminium-Leichtmetallräder mit 270er Reifen vorne und 280er Reifen hinten (Michelin Pilot Super Sport) sollen für den nötigen Straßenkontakt sorgen. Ford wird den neuen Mustang Shelby GT 350 dennoch nicht im kurvenreichen Europa nicht anbieten.

An der Karosserie wurde die neue Aluminium-Motorhaube gegenüber dem Basis-Mustang leicht abgesenkt, um die Aerodynamik zu verbessern, zudem wurden weitere Aero-Elemente modifiziert. Signifikant mehr Anpressdruck auf die Straße bringen die neuen Front- und Heckspoiler. Der Heck-Diffusor sorgt ebenfalls für Abtrieb bei hohen Geschwindigkeiten beim Amerika-typischen Geradeausfahren.

Auch der Innenraum des GT 350 wurde überarbeitet. Schon auf den ersten Blick gefallen die komfortablen Recaro-Sportsitze mit exklusiven Polsterstoffen, auf Wunsch ist in Verbindung mit dem optionalen Technologie-Paket außerdem eine Lederausstattung erhältlich. (dpp-AutoReporter/wpr)

Weitere Artikel zum Thema:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.