Genf 2014: Rinspeed hebt am Boden ab

Rinspeed Xchange auf 2014er Genfer Autosalon

Als visionärer Vordenker gibt sich immer wieder gerne die Schweizer Ideenschmiede Rinspeed. Mit dem Xchange hat Firmenchef Frank M. Rinderknecht seine Vorstellung vom autonomen Fahrzeug mit zum Genfer Automobilsalon (- 16.3.2014) gebracht. „Bis heute hat kaum jemand das Thema aus Sicht des Fahrers konsequent zu Ende gedacht. Schließlich muss ich während der autonomen Fahrt nicht weiter wie gebannt auf die Straße schauen, sondern kann mich anderweitig sinnvollen Dingen hingeben“, findet er.

Bildergalerie: Rinspeed Xchange in Genf

Der Innenraum der Studie Rinspeed Xchange Rinspeed Xchange auf 2014er Genfer Autosalon Rinspeed Xchange auf dem Genfer Automobil-Salon 2014Die entscheidende Frage für Rinderknecht lautet: Wie muss der Fahrzeuginnenraum gestaltet sein, damit der nun weitgehend entlastete Fahrer den Zugewinn an Zeit optimal nutzen kann? Die Antwort darauf liefert das eidgenössische Unternehmen anhand einer vollelektrisch angetriebenen Reise-Limousine. Das Fahrzeug verfügt über von Grund auf neu konstruierte Sitze, die an die Relax-Plätze e Relax-Sitze in der Business Class großer Fluggesellschaften erinnern. Und der Xchange nutzt ein völlig neues Bedien- und Anzeigekonzept. So lässt sich während der autonomen Fahrt besonders bequem arbeiten oder entspannen. Alle Passagiere können vielfältige Medien genießen oder umfassende Informationen abrufen. Und damit dabei das Lenkrad nicht stört, kann es einfach in der Fahrzeugmitte „geparkt“ werden. Möglich macht dies moderne „Steer-by-Wire“-Technologie wie sie auch in modernen Jets zum Einsatz kommt

Lesen, Musik hören, im Internet surfen, spielen und Filme anschauen oder bei 120 km/h eine Besprechung abhalten und Dokumente bearbeiten: Die Erbauer sind davon überzeugt, dass der individuelle Reiseverkehr durch das autonome Fahren gegenüber Bahn, Flugzeug oder Fernbus sogar noch attraktiver wird. Rinderknecht: „Nicht mal Fliegen ist schöner!“ (ampnet/jri)

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