Campus Safety von Daimler (2): Sicherheit für Sprinter, Vito und Citan

Ein Kapitel des „Campus Safety“ bei Daimler jetzt in Berlin war den Transportern gewidmet, den Arbeitsgeräten für Handwerker, Expressdienste, Dienstleister und Kommunalbetriebe. Sie dienen aber ebenso als Basis für Minibusse im Linien- und Reiseverkehr sowie für edle Reisemobile. Die Anforderungsprofile sind also vielfältig, und die Kunden nicht immer Profis. Manchmal sitzen auch bei wenig edlen Transportern Gelegenheitsfahrer am Steuer, beispielsweise bei privaten Umzügen mit Mietwagen. Sie alle erwarten ein hohes Niveau der aktiven und passiven Sicherheit.

Mercedes Transporter mit Anhänger

Campus Safety Fahrstabilitätsassistent.

In Fuhrparks von Handwerkern oder Kommunalbetrieben legen Transporter im Jahr häufig weniger als 10 000 Kilometer – also nur Kurzstrecken – zurück. Kurier- und Expressdienste erreichen dagegen Laufleistungen von 150 000 km und mehr auf Fernstrecken. Die Spannweite der Minibusse reicht vom Stadtverkehr mit Stop-and-Go bis zum anspruchsvollen Reiseverkehr auf Landstraßen und Autobahnen. Besitzer von Reisemobilen touren im Schnitt rund 15 000 km pro Jahr mit Familie und komplettem Hausrat an Bord durch Europa.

Campus Safety Fahrstabilitätsassistent, 400 Kilo

Campus Safety Fahrstabilitätsassistent.

Alle Modelle, Sprinter, Vito oder Citan, ob Kastenwagen oder Mixto, Fahrgestell oder Kombi, bieten eine umfangreiche serienmäßige Sicherheitsausstattung. Dabei kann jeder Kunde den Sicherheitslevel seines Transporters einsatzspezifisch festlegen.

Campus Safety Fahrstabilitätsassistent, Mercedes Transporter

Campus Safety Fahrstabilitätsassistent.

Fahrzeuggröße und die im Alltag üblichen Geschwindigkeiten und Fahrzeugbewegungen sind bei Transportern denen von Personenwagen ähnlich, die verwendeten Aggregate sind miteinander engverwandt. Das prädestiniert die Transporter mit Stern als „Fast Follower“ der führenden Sicherheitstechnik der Pkw von Mercedes-Benz. Sie findet rasch Eingang in die Transporter und Vans.

Campus Safety Fahrstabilitätsassistent, 500 Kilo

Campus Safety Fahrstabilitätsassistent.

Fehler beim Abbiegen, Wenden, Rückwärtsfahren und Anfahren sind Unfallursache Nummer eins in Deutschland. An zweiter Stelle steht Abkommen von der Fahrbahn vor zu geringem Abstand und überhöhter Geschwindigkeit. In Deutschland sind 19 Prozent aller ernsthaften Unfälle Auffahrunfälle, in den USA sind es 31 Prozent.

Campus Safety Fahrstabilitätsassistent, Citan

Campus Safety Fahrstabilitätsassistent.

Gerade die Nicht-Profis werden eine Kamera zum Ankuppeln von Anhängern zu schätzen wissen. Sie ermöglicht einem während der Fahrt den Blick auf die Anhängerkupplung und zeigt zudem auf dem Monitor den optimalen Winkel zur Anhängerdeichsel an. So werden Schäden vermieden und es wird dem Fahrer erleichtert, einen Anhänger auch einmal allein, schnell und sicher anzukuppeln.

Campus Safety Fahrstabilitätsassistent bei Daimler

Campus Safety Fahrstabilitätsassistent.

Jeder Transporter von Mercedes-Benz Vans verfügt über eine geräumige Fahrerkabine, um dem Fahrer einen möglichst bequemen Handlungsraum zu gewähren. Die Instrumente sind übersichtlich, die Tasten, Schalter und Regler griffbereit angeordnet. Die Außenspiegel links und rechts haben separate Sichtfelder mit Weitwinkelgläsern.

Mercedes Transporter

Campus Safety Fahrstabilitätsassistent.

Jeder Van von Mercedes-Benz verfügt über ein adaptives ESP, dass gleich mehrere Funktionen beinhaltet. Hierzu gehören das das Antiblockiersystem ABS, die Antriebsschlupfregelung ASR, die elektronische Bremskraftverteilung EBV, der hydraulischen Bremsassistenten BAS, die ladungsabhängige Regelung Load Adaptive Control LAC, der Überrollschutz Roll Over Mitigation und Roll Movement Intervention ROM/RMI sowie die Untersteuerkontrolle Enhanced Understeering Control EUC.

Wählt der Vito- und Sprinter-Käufer eine Anhängerkupplung oder die entsprechende Vorrüstung, kommt serienmäßig die Anhängerstabilisierung Trailer Stability Assist (TSA) hinzu. Beim Sprinter haben die Kunden neben dem adaptiven ESP einen Seitenwindassistenten serienmäßig an Bord. Hinzukommt zudem das Pre-Safe-System, das in Aktion tritt, wenn ein Unfall droht. In diesem Fall werden die Gurte gestrafft, die Fenster schließen sich und der Beifahrersitz bewegt sich in eine optimale Position zu den Airbags – alles sehr ähnlich dem Verhalten der Pkw-Technik. (ampnet/nic) Fotos: Auto-Medienportal.Net/Daimler

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